Seltene Katzen, interessante Hintergründe

Es gibt in Deutschland die normale Hauskatze oder die Europäisch Kurzhaar, die beide häufig vorkommen. Man sieht sie über die Straße laufen, beim Nachbarn im Vorgarten oder auch im Haus am Fenster oder auf dem Balkon sitzen und neugierig auf die Welt schauen. Es gibt aber auch viele Katzenrassen, die man selten sieht. Schließlich haben Rassekatzen ihren Preis, und dieses kleine Vermögen will man nicht den alltäglichen Katzengefahren wie Autos, Rattengift oder Entführung aussetzen. Auch die Tonkanesen sieht man selten außerhalb eines Hauses. In diesem Artikel haben wir einige Katzenrassen und Informationen über Katzen zusammengetragen, die nicht jedem bekannt sein dürften.

Tonkanesen

Die Rasse der Tonkanesen ist noch nicht sehr bekannt, obwohl ihre Wurzeln fast neunzig Jahre in der Vergangenheit liegen. Im Jahr 1930 kam die Katze Wong Mau aus dem damaligen Burma (heute ist dies Myanmar) in die USA. Sie wurde erst für eine sehr dunkle Siam-Katze gehalten. Wahrscheinlich gehörte sie aber einer Tempelkatzenrasse an. Wong Mau wurde mit einem Siamkater verpaart. Das Ergebnis waren einesteils Katzen, die wie Burmesen aussahen, zu einem anderen Anteil sahen sie wie Siamesen aus, ein dritter Teil des Wurfes hatte die Färbung von Tonkanesen.

Zunächst wurde mit den Katzen weitergezüchtet, die den Burmesen ähnelten. Mit der Zeit fand man aber auch Gefallen an der tonkanesischen Zeichnung und Färbung und züchtete mit diesen Tieren weiter. Dabei machten die Züchter die Erfahrung, dass in jedem Wurf siam-, burma- und tonkanesisch gefärbte Tiere vertreten waren. Die Tonkanesen sind damit eine der wenigen Rassen, bei denen die reinen Farben der ursprünglichen Rassen immer wieder neben der neuen Farbe vererbt werden.

Ägyptische Mau

Sie ist eine sehr alte Katzenrasse, denn bereits vor 3.000 Jahren zierten ihre Bilder in Ägypten die Wände. Mitte der 1960er-Jahre traf eine im Exil lebenden Russin bei einem syrischen Botschafter in Italien auf die Mau. Sie war so begeistert von dieser Rasse, dass sie einige Tiere mit in die USA nahm und begann, mit ihnen zu züchten. 1968 wurde diese Rasse das erste Mal ausgestellt, 1977 erhielt sie einen Preis, seit 1988 wird sie auch in Europa gezüchtet.

Die Ägyptische Mau hat ein graues Fell mit dunklen Tupfen. Sie ist die schnellste Hauskatze, denn sie kann bis zu fünfzig Kilometer in der Stunde schnell laufen.

Katzengöttin Bastet

In der ägyptischen Mythologie war die Tochter des Sonnengottes Re, Bastet, zunächst als Löwin bekannt. Da es aber zu Verwechslungen mit anderen ägyptischen Göttinnen kam, wurde ihr Sinnbild die sitzende Katze. Bastet war die Göttin der Fruchtbarkeit, der Liebe, der Freude, des Tanzes, der Musik, der Feste und der Schwangeren. Wie die Katzengestalt der Göttin aussah und wie sie geschmückt wurde, kann man im Museum, beispielsweise im Louvre, sehen.

Hat man Spaß an Spielen, kann man Bastet und den Löwen auch in ihrer ganzen geschmückten Pracht in dem Spiel Desert Cats auf der Unibet Website erleben. Der Löwe mit Diadem verhilft dem Spieler zu Freispielen oder, ebenso wie die goldene Bastet, die teilweise mit Edelsteinen geschmückt ist, mit etwas Glück zu großen Gewinnen. Man kann das Spiel aber auch ohne Einsatz spielen, dann gibt es aber auch kein Geld zu gewinnen. Auch die sitzende, schwarze, geschmückte Katze Bastet ist ein Symbol bei Desert Cats weitere Symbole sind andere ägyptische Artefakte wie das Anch-Kreuz und die Totenmaske des Tutanchamun.

Manx-Katze

Der Schriftsteller Paul Gallico veröffentlichte im Jahr 1968 das Buch „Manxmouse“, das 1970 mit dem Titel „Vom mutigen Manxmaus-Mäuserich“ in Deutschland veröffentlicht wurde. Es erzählt von einer Maus, die keinen Schwanz hat und es als ihre Lebensaufgabe sieht, sich dem Manx-Kater zu stellen. Die Manx-Katzen, die auf der Isle of Man gezüchtet werden, haben ursprünglich wegen eines Gen-Defekts, später gezielt gezüchtet, keinen Schwanz. In Deutschland wird die Rasse als Qualzucht betrachtet. In Großbritannien und Skandinavien wird die Manx weiter gezüchtet.